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Was muss ich als Arbeitnehmer bei Abschluss eines Aufhebungsvertrages beachten?

Ein Aufhebungsvertrag beinhaltet in den meisten Fällen Risiken und Nachteile, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind. Wir haben für Sie die zehn wichtigsten Punkte rund um das Thema Aufhebungsvertrag zusammengefasst:

Infografik - 10 Tipps zum Aufhebungsvertrag.
Infografik - 10 Tipps zum Aufhebungsvertrag.
  1. Schriftformerfordernis und übereinstimmende Willenserklärung

    Beachten Sie, dass ein Aufhebungsvertrag schriftlich zu formulieren ist, und nur mit beidseitiger Zustimmung in Form einer Unterschrift rechtskräftig ist. Weiteres hier: Was ist ein Aufhebungsvertrag

  2. Kein Kündigungsschutzverfahren

    Durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrages haben Sie keine Kündigungsschutzrechte mehr. Weiteres hier: Was ist ein Aufhebungsvertrag

  3. Keine Anfechtungs- und Widerrufsmöglichkeiten

    Sie haben zwar grundsätzlich die Möglichkeit Ihren Aufhebungsvertrag anzufechten, jedoch mit nur sehr geringer Erfolgschance. Überlegen Sie gut vor Unterzeichnung und lassen Sie sich Zeit.

  4. Sperrzeit Arbeitslosengeld

    Durch die freiwillige Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses wird Ihnen für eine gewisse Zeit möglicherweise kein Arbeitslosengeld gezahlt (Sperrfrist). Weiteres hier: Gesetzliche Regelungen und Fristen

  5. Resturlaub und Überstunden – Regelungen treffen

    Vergessen Sie nicht, Regelungen über den weiteren Umgang mit Überstunden und Resturlaub in Ihrem Aufhebungsvertrag zu treffen. Weiteres hier: Gesetzliche Regelungen und Fristen

  6. Abfindung vereinbaren

    Sind Sie bereits länger in Ihrem Unternehmen beschäftigt und haben womöglich noch einen starken Kündigungsschutz? Dann sollten Sie eine angemessene Abfindung in Ihrem Aufhebungsvertrag vereinbaren.

  7. Arbeitszeugnis

    Verhandeln Sie über die Zeugnisnote Ihres Arbeitszeugnisses oder formulieren Sie Ihren Zeugnistext selbst.

  8. Keine langen Kündigungsfristen

    Ein neues Jobangebot kann Ihre Chance sein, schnell und ohne lange Kündigungsfristen aus Ihrem alten Arbeitsvertrag zu kommen. Vereinbaren Sie einen für sich günstigen Kündigungszeitpunkt.

  9. Betriebseigentum an den Arbeitgeber zurückgeben

    Sollten Sie als Arbeitnehmer Sachleistungen erhalten haben, die Eigentum des Arbeitgebers sind, müssen Sie diese an den Arbeitgeber zurückführen.

  10. Bedenkzeit vor der Unterzeichnung

    Sie sollten sich generell bei keinem Vertrag zu einer vorschnellen Unterzeichnung drängen lassen. Seien Sie misstrauisch und lassen Sie sich genügend Zeit, um den Vertrag zu prüfen. Ein Aufhebungsvertrag behält auch nach ein oder zwei Tagen noch seine Gültigkeit.

Bei rechtlichen Fragen zum Thema Aufhebungsvertrag, helfen wir Ihnen gerne weiter:

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