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Kündigung und Aufhebungsvertrag – welche Fristen gibt es und wer muss zustimmen?

Sie können Ihr Arbeitsverhältnis sowohl mit einer Kündigung als auch mit einem Aufhebungsvertrag beenden. Bei einer Kündigung müssen Sie jedoch die gesetzlichen Fristen beachten. Eine fristlose Kündigung ist nur dann wirksam, wenn wichtige Gründe vorliegen, die Ihnen eine weitere Zusammenarbeit unmöglich oder unzumutbar machen. Bei einem Aufhebungsvertrag bestimmen Sie die Fristen selbst.

Die Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung. Das bedeutet, dass Sie hierfür nicht die Zustimmung Ihres Arbeitgebers benötigen. Einen Aufhebungsvertrag hingegen, können Sie nur einvernehmlich mit Ihrem Arbeitgeber abschließen. Ein gesetzlicher Anspruch auf den Abschluss eines Aufhebungsvertrages besteht nicht.

Infografik - Beendigung von Arbeitsverhältnissen.
Infografik - Beendigung von Arbeitsverhältnissen.

Bei rechtlichen Fragen zum Thema Aufhebungsvertrag, helfen wir Ihnen gerne weiter:

Wie wirkt sich ein Aufhebungsvertrag auf andere gesetzliche Regelungen aus?

Im Falle eines Aufhebungsvertrages wird der gesetzliche Kündigungsschutz außer Kraft gesetzt – unabhängig davon, ob Sie beispielsweise schwanger oder schwerbehindert sind. Auch der Betriebsrat muss nicht angehört werden.

Eine Kündigung beendet lediglich das Arbeitsverhältnis. Mit einem Aufhebungsvertrag können Sie über die Beendigung hinaus viele weitere Aspekte regeln, auch solche, auf die Sie keinen gesetzlichen Anspruch haben.

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