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Reisen und Coronavirus: Das müssen Reisende jetzt wissen

Die Folgen des sich weltweit ausbreitenden Coronavirus sind enorm und in ihrer völligen Tragweite noch nicht erfassbar. Sicher ist: Wer verreisen will, muss vor Ort mit erheblichen Einschränkungen und Auflagen rechnen. Erfahren Sie hier, was das Reiserecht in Bezug auf das Coronavirus sagt und wann Sie wegen des Coronavirus Ihre Reise kostenfrei stornieren dürfen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Coronavirus verändert die weltweite Lage nahezu täglich.
  • Viele Gebiete und ganze Länder gelten inzwischen als Risikogebiete. Auch hier wird die Liste regelmäßig anhand der vor Ort auftretenden Fallzahlen aktualisiert.
  • Bei Reisen in Risikogebiete gibt es einigen zu beachten. Neben den Auflagen vor Ort kann auch eine Quarantänepflicht bei der Rückreise bestehen.
  • Wir informieren Sie darüber, was Sie bei Reisen in Corona Risikogebiete beachten müssen.

Coronavirus führt zu Grenzschließungen und Auflagen

Zum 15. März hat Deutschland seine Grenzen zu Frankreich, Österreich, Luxemburg, zur Schweiz und nach Dänemark geschlossen. Über den Sommer hinweg wurden diese Grenzen aufgrund rückläufiger Fallzahlen wieder geöffnet. Und doch zeichnet sich im Herbst 2020 ab, dass es über die kalten Monate hinweg wieder zu vermehrten Infektionen mit dem Coronavirus kommt – und dies bringt unterschiedliche Auflagen mit sich. Zwar schließen inzwischen kaum mehr Länder vollständig ihre Grenzen – dafür werden jedoch durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Bau und Heimat sogenannte Risikogebiete ausgerufen. Gilt ein Land oder eine bestimmte Region als Risikogebiet, sollte man von einer Reise absehen. Kann oder soll die Reise dennoch nicht verschoben werden, gibt es unterschiedliche Auflagen, die beachtet werden müssen.

Mit welchen Auflagen muss man bei einer Reise in ein Risikogebiet rechnen?

Die Liste der Länder und Regionen, die als Risikogebiet gewertet werden, kann sich von Woche zu Woche ändern. Dies hängt vor allem mit den aktuellen Fallzahlen vor Ort zusammen: Weist eine Region besonders viele Corona-Infektionen auf oder steigen in einem ganz Land die Fallzahlen stark, wird das Gebiet es zu einem Risikogebiet ernannt. Eine aktuelle Auflistung aller Regionen und Länder, die derzeit als Risikogebiete eingestuft werden, findet sich auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts.

Einreisende aus Risikogebieten müssen sich derzeit unmittelbar nach der Einreise in Deutschland in die Selbstisolation begeben. Heißt konkret: Sobald man Deutschland erreicht hat, ist man dazu verpflichtet, sich auf direktem Wege nach Hause oder in eine geeignete Unterkunft zu begeben und sich über einen Zeitraum von 14 Tagen hinweg unter Quarantäne zu stellen. Diese Verpflichtung zur Selbstisolation wird durch das zuständige Gesundheitsamt kontrolliert. Damit das Gesundheitsamt dieser Aufgabe nachkommen kann, muss man seine Einreise aus dem Risikogebiet umgehend dort melden. Aber: Der Bereich Gesundheit wird in Deutschland auf Landesebene geregelt, sodass in jedem Bundesland eigene Vorschriften aktuell sein können. Informieren Sie sich im Fall einer Einreise aus einem Risikogebiet darüber, wie die für Sie gültige Quarantäneregelung konkret aussieht. Detaillierte Informationen findet man dazu auf der Internetseite des Bundeslandes.

Eine weitere Auflage ist die sogenannte Testpflicht. Wer aus einem Risikogebiet in Deutschland einreist, muss auf Anforderung des Gesundheitsamtes einen Corona-Test durchführen lassen. Unmittelbar nach der Einreise kann ein negativer Corona Test vorgelegt werden, der jedoch nicht älter als zwei Tage sein darf. Alternativ muss nach der Einreise innerhalb von 10 Tagen vor Ort ein Test gemacht werden. Bei der Einreise im Flugzeug steht an den meisten Flughäfen in Deutschland bereits eine COVID-19 Teststation zur Verfügung, bei der der Test durchgeführt werden kann. Ein negatives Testergebnis führt in den meisten Fällen dazu, dass die Verpflichtung der Selbstisolation aufgehoben wird. Dennoch gilt: Treten nach der Einreise die für das Coronavirus typischen Symptome auf, muss erneut das zuständige Gesundheitsamt informiert und ein Test durchgeführt werden.

Welche Auflagen gibt es in anderen Ländern?

Natürlich sollte man bei einer Reise in ein Risikogebiet nicht nur die Auflagen bei der Rückreise beachten, sondern sich auch rechtzeitig über die Auflagen informieren, die vor Ort gelten. Die meisten Länder verfolgen inzwischen strenge Richtlinien, bei denen klar definiert wurde, wie viele Menschen in Gruppen aufeinandertreffen dürfen, an welchen Orten eine Maskenpflicht gilt und wie man sich in der Öffentlichkeit verhalten muss. In den letzten Wochen kamen auch vermehrt frühzeitige Sperrstunden hinzu, bei denen alle Geschäfte und Restaurants bereits am frühen Abend schließen müssen, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Die Auflagen variieren dabei natürlich von Land zu Land, oftmals sogar von Region zu Region. Es ist daher empfehlenswert, sich kurz vor der Abreise über die vor Ort geltenden Hygienevorschriften und Auflagen zu informieren, um optimal auf die Reise vorbereitet zu sein. Für aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise bietet das Auswärtige Amt einen gesonderten Bereich auf der Webseite an, wo die detaillierten Auflagen für das Zielland und die Rückreise nach Deutschland genauer erläutert werden.

Urlaub im Risikogebiet – ist das sinnvoll?

Natürlich gelten die besonderen Auflagen zu verpflichtenden Corona-Tests und Selbstisolation nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet nicht nur für Einheimische aus diesen Ländern, die in Deutschland einreisen möchten, sondern auch für deutsche Staatsbürger, die beruflich oder privat vor Ort waren – beispielsweise Urlauber oder Geschäftsreisende. Die einzige Ausnahme: Vor Ort erfolgte kein Aufenthalt, sondern lediglich eine Durchreise, bei der das Transportmittel (zum Beispiel Flugzeug, Bahn, KFZ) nicht verlassen wurde.

Wer freiwillig Urlaub in einem Risikogebiet macht und damit eine Infektion mit dem Coronavirus in Kauf nimmt, muss unter Umständen mit strengeren Auflagen rechnen. So können die anfallenden Kosten für die Corona-Tests auf die betroffenen Personen umgelegt werden. Auch die 14-tägige Quarantäne kann für Probleme sorgen, beispielsweise mit dem Arbeitgeber. Wenn es sich um eine behördlich angeordnete Quarantäne handelt, muss dieser zwar für diesen Zeitraum keine Entgeltfortzahlungen leisten, da diese vom Staat übernommen werden – zu Ärger kann es jedoch dennoch kommen, da ein zweiwöchiger Ausfall des Arbeitnehmers hingenommen werden muss.

Weitere Informationen dazu, was Sie bei einer Reise in ein Risikogebiet beachten müssen, erhalten Sie in unserem Beitrag „Urlaub im Corona Risikogebiet".

Können Pauschalreisen wegen des Coronavirus kostenlos storniert werden?

Wer für die kommenden Wochen eine Reise geplant hat, muss nun handeln und diese stornieren. Ob dabei Kosten anfallen, hängt von der Art der Reise und dem Ziel ab.Das Coronavirus stellt unter Umständen eine unvermeidbare und außergewöhnliche Situation dar, wie sie in § 651h BGB definiert wird. Der Reiseveranstalter kann keine Entschädigung verlangen, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen.

Museen, Konzerthallen, Sehenswürdigkeiten: In vielen Regionen wurden viele öffentliche Einrichtungen geschlossen, die für Touristen wichtige Anlaufpunkte sind. Können entscheidende Programmpunkte einer Pauschalreise aufgrund solcher Einschränkungen nicht mehr angeboten werden, ist dies für Reiseanbieter ein Grund die Reise abzusagen bzw. eine Begründung für die kostenfreie Stornierung seitens des Buchenden.

Das Auswärtiges Amt und Robert-Koch-Institut aktualisieren in regelmäßigen Abständen die Liste der Länder und Regionen, die als Risikogebiet gelten und damit einer Reisewarnung unterliegen. Laut Gesetz können Pauschalreisen immer dann kostenfrei storniert werden, „wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen.“ In der Rechtsprechung galt dieser Tatbestand bisher in jedem Urteil als erfüllt, wenn eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorlag.

Dies bezieht sich jedoch lediglich auf Reisen, die in den kommenden Wochen stattfinden sollen. Wer eine Pauschalreise für das Jahresende gebucht hat, sollte zum jetzigen Zeitpunkt noch geduldig sein. Die außergewöhnlichen Ereignisse durch das Corona-Virus lassen sich bisher nicht voraussagen – es kann jedoch gut sein, dass die aktuell ausgesprochene Reisewarnung auch zum Ende des Jahres noch Bestand hat und eine Pauschalreise kostenlos storniert werden kann. Wer sich verfrüht zu einer Stornierung entscheidet, könnte unter Umständen auf den Stornokosten sitzen bleiben.

Veranstalter sagen wegen Corona Reisen ab – was sollten Sie wissen?

Die meisten, großen Reiseveranstalter haben alle geplanten Urlaubsreisen in die als solche deklarierte Risikogebiete abgesagt. Urlauber, die für diesen Zeitraum eine Reise gebucht hatten, erhalten wahlweise das Geld zurück oder die kostenfreie Möglichkeit zur Umbuchung auf einen späteren Zeitpunkt. Auch Neubuchungen aus den letzten Wochen sind in den meisten Fällen kostenfrei stornierbar oder können ohne Zusatzkosten auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden.

Die Absagen der Reiseveranstalter gelten derzeit erst einmal bis Ende des Jahres – je nach Reisegesellschaft. Da aktuell noch nicht geplant werden kann, wie es im Anschluss weitergeht, sind auch weitere Reiseabsagen durch die Veranstalter möglich. Sofern ein Reiseveranstalter eine von Ihnen gebucht Reise absagt, werden Sie darüber jedoch rechtzeitig informiert. Um weitere Informationen zu den Erstattungs- und Umbuchungsmöglichkeiten zu erhalten, lohnt es sich auch, einen Blick in die Reisebestimmungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Reiseveranstalter zu werfen. Sollten Sie hier Hilfe benötigen, steht Ihnen im Rahmen unserer Erstberatung ein Fachanwalt für Reiserecht zur Seite.

Haben auch Individualreisende Rechte im Hinblick auf das Corona-Virus?

Unklarer ist die Situation für Personen, die sich ihr Hotel oder die Unterkunft vor Ort selbst gebucht haben. Liegt das Reiseziel in einem Land mit Einreisestopp, liegt ein außergewöhnlicher Umstand vor, weshalb der Flug kostenfrei storniert werden kann.

Ob die Unterkunft storniert werden kann, hängt von der rechtlichen Situation des Urlaubsziels ab. Nach deutschem Recht können in Ländern, die ein Einreiseverbot wegen des Coronavirus verhängt haben, Unterkünfte kostenfrei storniert werden. So dürfte dies in vielen EU-Ländern sein, jedoch nicht in Ländern außerhalb der EU. Hier hilft nur ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Anbieters. Viele Hotels sind in einer solchen außergewöhnlichen Situation jedoch kulant und bieten die Stornierung oder Umbuchung an.

Aber: Es besteht kein gesetzliches Rücktrittsrecht wegen des Coronavirus. Pauschalreisen, Flüge und Unterkünfte lassen sich nicht nur aus Angst vor einer Ansteckung stornieren. Selbst wenn die Rechtslage im geplanten Urlaubsland eine kostenfreie Stornierung von Unterkunft, Mietwagen etc. aufgrund außergewöhnlicher Umstände erlaubt, muss dieser Anspruch unter Umständen gerichtlich vor Ort durchgesetzt werden – was sich in der jetzigen Situation natürlich nicht ganz einfach gestaltet.

Welche Rechte hat man, wenn der Reiseanbieter aufgrund des Coronavirus storniert?

Einige Reiseanbieter wie TUI, Alltours oder die FTI Group haben wegen des Coronavirus vorerst alle Reisen abgesagt. Die Reisen werden kostenlos storniert.

Entstehen Reisenden durch die Absage der Reisebuchungen zusätzliche Kosten, beispielsweise für Ersatzbuchungen, kann ihnen unter Umständen eine Entschädigung zustehen. Dies hängt entscheidend von der Situation vor Ort ab und wie stark das Reiseziel vom Coronavirus betroffen ist. Betroffene sollten sich von einem Anwalt zu ihren Möglichkeiten beraten lassen. Machen Sie bei KLUGO einen Termin für die Erstberatung aus und erfahren Sie, welche individuellen Optionen das Reiserecht in Bezug auf das Coronavirus für Sie bereithält.

Gibt es Erstattungen für Flugausfälle aufgrund des Coronavirus?

Auch die Fluggesellschaften haben bereits reagiert und viele Flüge abgesagt. Einige Anbieter von Flugreisen haben den Flugverkehr vorübergehend sogar vollständig eingestellt. Je nachdem, welche Destinationen gebucht wurden, haben betroffene Fluggäste Anspruch auf Entschädigung und eine Rückerstattung der Ticketkosten. Aber Achtung: Werden Flüge in Sperrgebiete oder in Länder mit geschlossenen Grenzen abgesagt, gilt das Prinzip der höheren Gewalt. Eine Entschädigung ist in diesem Fall nicht zu erwarten.

Viele Fluggesellschaften haben ihre Angebote insgesamt stark eingeschränkt

In den folgenden Fällen ist eine Entschädigung möglich:

  • Streichungen aus wirtschaftlichen Gründen
  • Flugausfälle für Zielorte, für die es keine offiziellen Reisewarnungen gibt
  • Inlandsflüge in Deutschland wird gestrichen

Hierbei ist nicht von einem Flugausfall aufgrund höherer Gewalt auszugehen, weshalb hier das normale Reiserecht greift.

Im Urlaub gestrandet – wie hilft das Auswärtige Amt bei der Rückreise nach Deutschland?

Die veränderten Ein- und Ausreisebestimmungen in nahezu allen Ländern der Welt haben eine deutliche Reduzierung des weltweiten Flugverkehrs mit sich gebracht – teilweise bis hin zu einem vollständigen Stillstand. Dadurch sind viele deutsche Touristen im Ausland gestrandet. Das Auswärtige Amt kümmert sich derzeit mit konzentrierten Rückholaktionen um alle deutschen Reisenden, die im Ausland festsitzen.

Dafür stellt das Auswärtige Amt die Webseite „rueckholprogramm.de“ zur Verfügung, wo alle aktuellen Rückholaktionen aufgelistet werden. Wer in einem der betroffenen Gebiete mit Rückholaktion gestrandet ist, kann sich hier auch gleich in die betreffende Liste eintragen und dadurch unter Umständen im nächsten Flugzeug einen Platz sichern. Es besteht jedoch kein rechtlicher Anspruch, durch das Rückholprogramm des Auswärtigen Amtes zurück nach Deutschland geholt zu werden. Außerdem richtet sich das Angebot primär an Deutsche, die sich vorübergehend im Ausland aufhalten. Für Personen mit Aufenthaltstitel für Deutschland oder Urlauber mit anderer EU-Staatsangehörigkeit bemüht sich das Auswärtige Amt, im Rahmen der Kapazitäten eine Lösung zu finden.

Aktuell legt die Bundesregierung bei den Rückholaktionen den Fokus auf die besonders schwer betroffenen Länder, die oft auch nur eine unzureichende medizinische Versorgung bieten. Dazu zählen derzeit Ägypten, Marokko, Tunesien, Argentinien, Costa Rica, die Dominikanische Republik, Peru und die Philippinen. Inzwischen hat sich das Rückholprogramm jedoch auf zahlreiche, weltweite Urlaubsorte ausgeweitet.

Können Flugreisen aufgrund des Coronavirus storniert werden?

Eine kostenlose Stornierung ist immer dann möglich, wenn für den Zielort eine offizielle Reisewarnung durch das Auswärtige Amt ausgesprochen wurde. In diesem Fall werden jedoch auch viele Fluggesellschaften von sich aus Flüge canceln. In allen anderen Fällen hängt es von der Kulanz der Airline ab, ob sich der Flug stornieren lässt.

Da aktuell durch das Auswärtige Amt eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen wurde, lassen sich nahezu alle Flüge kostenfrei stornieren. Die meisten Fluggesellschaften haben ihren Betrieb bereits teilweise oder vollständig eingestellt, sodass hier eine Stornierung nicht mehr notwendig ist. Außerdem bieten viele Fluggesellschaften eine kostenlose Umbuchung an. Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre Reise storniert werden kann, wenden Sie sich direkt an die Reisegesellschaft. Sollten Sie anwaltliche Unterstützung benötigen, um Ihr Recht auf Stornierung durchzusetzen, stehen Ihnen die Partner-Anwälte von KLUGO natürlich zur Seite.

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Dann nutzen Sie einfach die KLUGO Rechtsberatung. Die Rechtsberatung ist ein Telefongespräch mit einem zertifizierten Anwalt aus unserem Netzwerk.