• Ihre Vorteile auf einen Blick:
  • Soforthilfe
  • Rechtsklarheit
  • Zeit- & Geldersparnis

Wie KLUGO beim Thema Rechtsschutzversicherung hilft

Sie haben eine Rechtsschutzversicherung und wissen nicht, ob Ihnen diese auch in Ihrem konkreten Rechtsfall weiterhilft? Kein Problem, wir von KLUGO überprüfen, ob der gemeldete Rechtsfall von Ihrer Rechtsschutzversicherung übernommen werden kann. Sie müssen sich also nicht selbst um eine Kostenschutzanfrage bemühen. Mit KLUGO sparen Sie nicht nur wertvolle Zeit, sondern auch Geld.

Was ist eine Rechtsschutzversicherung?

Eine Rechtsschutzversicherung soll Sie bei einem Rechtsstreit vor finanziellen Risiken schützen. Sollten Sie also in eine Situation geraten, in der Sie um Ihr Recht streiten müssen, übernimmt Ihre Rechtsschutzversicherung die mit der Rechtsverfolgung anfallenden Kosten – wie zum Beispiel die Rechtsanwaltskosten und die Gerichtkosten.

Die Kostenübernahme sowie der generelle Deckungsschutz hängt wie auch bei anderen Versicherungsmodellen von den Versicherungsbedingungen ab. Die allgemeinen Rechtsschutzbedingungen (ARB) werden Ihnen bei Versicherungsabschluss übergeben und geben eine Übersicht über die abgedeckten Versicherungsfälle in Ihrem Versicherungstarif.

Eine Rechtsschutzversicherung kann sich schnell lohnen. Häufig kommt sie bei Rechtsstreitigkeiten zum Einsatz, die man nicht zwangsläufig selbst verursacht hat. Nachbarschaftsstreitigkeiten, Arbeitsrechtsstreitigkeiten, oder auch der einfache Kauf eines Pkws können Auslöser eines Rechtsstreites sein.

Worauf sollte ich beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung achten?

Mit Hilfe einer Rechtsschutzversicherung können Sie sich nicht nur weiteren Ärger, sondern auch bares Geld sparen. Wichtig ist jedoch, dass Sie das für sich passende Rechtsschutzpaket finden.

Inhalte einer Rechtsschutzversicherung

Eine Rechtsschutzversicherung wird klassischerweise in drei Bereiche unterteilt:

  • Privatrechtsschutz
  • Berufsrechtsschutz
  • Verkehrsrechtsschutz

Die verschiedenen Bereiche beinhalten wiederum sogenannte Leistungsarten. Diese beschreiben den Umfang des Versicherungsschutzes.

Privatrechtsschutz umfasst u. a.:

  • Vertragsrechtliche Angelegenheiten
  • Schadenersatzrechtliche Angelegenheiten
  • Verwaltungsrechtliche Angelegenheiten

Berufsrechtsschutz umfasst u. a.:

  • Streitigkeiten aus dem direkten Arbeitsverhältnis
  • Sozialrechtsschutz (Streitigkeiten um Arbeitslosengeld)
  • Disziplinar-, und Standesrechtsschutz (Besonderheiten für Beamte und Soldaten sind ebenfalls versichert)

Verkehrsrechtsschutz umfasst u. a.:

  • Fahrzeugvertragsrechtsschutz
  • Fahrzeugschadensersatzrechtsschutz
  • Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechtsschutz

Arbeitsrecht und Verkehrsrecht sind eigenständige Bereiche, die klassischerweise in einem Rechtsschutzvertrag enthalten sind. Sie können auf Wunsch rausgenommen werden, um eine geringere monatliche Belastung zu erzielen. Wohnrechtliche- und eigentumsrechtliche Angelegenheiten sind in der Regel nicht mit abgedeckt und müssen zusätzlich versichert werden. Welches Rechtsschutzpaket für Sie ganz individuell passt, ist abhängig von Ihrer individuellen Lebenssituation.

Was kostet mich eine Rechtsschutzversicherung?

Die Kosten einer Rechtsschutzversicherung hängen vom Leistungsumfang Ihres Rechtsschutzvertrages und dem Vertrag zugrundeliegenden Selbstbehalt ab. Sie bewegen sich gewöhnlich zwischen 15 und 30 Euro pro Monat. Bevor Sie sich für eine Rechtsschutzversicherung entscheiden, sollten Sie die verschiedenen Anbieter sorgfältig vergleichen oder einen Ihrer aktuellen Versicherer nach einem günstigen Angebot fragen.

Neben den monatlichen Kosten für die Rechtsschutzversicherung, kommt ein vertraglicher Selbstbehalt hinzu. Hierbei handelt es sich um einen Eigenanteil, der von Ihnen einmal pro Rechtsschutzfall an die Versicherung gezahlt werden muss. Dieser Anteil beträgt in der Regel 150 bis 250 Euro, je nach Höhe Ihres monatlichen Versicherungsbeitrages.

Welche Kosten können ohne eine Rechtsschutzversicherung auf mich zukommen?

Wir wollen Ihnen am Beispiel einer arbeitsrechtlichen Streitigkeit zeigen, welche Kosten ohne Rechtsschutzversicherung auf Sie zukommen könnten:

Beispiel:
Arbeitnehmer (A) möchte gegenüber Arbeitgeber (B) Lohnrückstände in Höhe von 10.000 Euro einklagen.

Die Kosten sowohl für den Rechtsanwalt wie auch für ein anschließendes Gerichtsverfahren bestimmen sich nach dem Streitwert. Der Streitwert ist in diesem Fall der streitige Betrag der Lohnrückstände in Höhe von 10.000 Euro. Sollte die Angelegenheit durch ein Urteil beendet werden, hat der Anwalt einen Anspruch auf:

Streitwert: 10.000 Euro

1,3 Verfahrensgebühr 725,40 Euro
1,2 Terminsgebühr 669,60 Euro
Auslagen 20,00 Euro
MwSt. 268,85 Euro
Kosten 1683,85 Euro

Bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten gibt es nicht wie in zivilrechtlichen Streitigkeiten einen Kostenerstattungsanspruch bei obsiegendem Urteil. Das bedeutet, dass bei Arbeitsrechtsprozessen jede Seite Ihre eigenen Kosten zu tragen hat, selbst wenn eine Seite den Prozess gewinnt.

Diese und weitere Kosten können je nach Art und Umfang der Rechtsstreitigkeit von Ihrer Rechtsschutzversicherung übernommen werden. Es gibt viele Angelegenheiten, die durch einen hohen Streitwert schnell zu einem Kostenrisiko führen können. Damit Sie die anfallenden Kosten nicht alleine tragen müssen, ist es durchaus sinnvoll, frühzeitig über den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung nachzudenken.

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