Prozesskosten

Streitwert bzw. Gegenstandswert
Anzahl Mandanten
Anzahl Gegner
Außergerichtlich
Gerichtlich


Mit Inkrafttreten des 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz zum 01.08.2013 änderte sich das Kostenrecht. Die vorliegenden Ergebnisse basieren auf den Gebührensätzen, welche ab dem 01.08.2013 gelten.

Die Ergebnisse des Prozesskosten-Rechners dienen der unverbindlichen Ersteinschätzung. Sie ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Rechtsexperten. Die Verwertung der Ergebnisse erfolgt auf eigenes Risiko.
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Was kostet ein Gerichtsverfahren?

Ein Gerichtsverfahren kann teuer werden: Geraten Sie in einen Rechtsstreit, müssen Sie mit Kosten für den eigenen Anwalt, Gericht, Zeugen und Sachverständige rechnen. Sollten Sie verlieren, tragen Sie zusätzlich die Kosten der Gegenseite.

Der Prozesskostenrechner dient zur Abschätzung des gesamten Kostenrisikos für gerichtliche und außergerichtliche Verfahren. Er berücksichtigt die eigenen und gegnerischen Anwaltskosten (gemäß Rechtsanwaltsvergütungsgesetz in der am 01.08.2013 geltenden Fassung) als auch die Gerichtskostengesetz (gemäß Gerichtskostengesetz in der am 01.01.2014 geltenden Fassung). Der Rechner kann zur Kostenberechnung von zivilrechtlichen Streitigkeiten herangezogen werden – häufig bei Rechtsstreitigkeiten zwischen Unternehmen und Privatpersonen.

Welche Angaben werden bei der Berechnung der Prozesskosten benötigt?

Zur Berechnung der Prozesskosten ist die Angabe des Streitwerts bzw. Gegenstandswerts notwendig. Der Streitwert ist der geldwerte Ausdruck des jeweiligen Streitgegenstandes eines Gerichtsprozesses. Außerhalb eines Verfahrens vor Gericht spricht man vom Gegenstandswert. Konkrete Schulden oder Ansprüche gegenüber anderen werden direkt übernommen, bei Sachen erfolgt eine Wertschätzung. Der Streitwert ist maßgeblich für die Höhe der im Prozess entstehenden Gebühren für Gericht und Anwälte.

Auch die Anzahl der Mandanten und Gegner dient als Berechnungsgrundlage: Mit jedem weiteren Beteiligten erhöhen sich die Kosten des Prozesses. Der Rechner berücksichtigt zudem Besonderheiten wie die Anrechnung einer vorherigen außergerichtlichen Vertretung oder einen erhöhten Aufwand für Beweisaufnahmen.

Entwicklung und Ausgang des Verfahrens bestimmt Prozesskosten

Die Entwicklung des Verfahrens entscheidet maßgeblich über die Höhe der Kosten. Einigen Sie sich mit der gegnerischen Partei außergerichtlich, haben Sie in der Regel mit geringeren Kosten zu rechnen – endet der Prozess durch ein Urteil, sind die Kosten meist höher. Läuft das Verfahren über mehrere Instanzen, entstehen zusätzliche Prozesskosten. Der Rechner berücksichtigt in diesem Fall mögliche Geschäftsgebühren, Verfahrensgebühren, Terminsgebühren und zu guter Letzt auch die Einigungsgebühren.

Kostenlose Erstberatung zu Prozesskosten

Mithilfe des Rechners erhalten Sie eine unverbindliche Ersteinschätzung der voraussichtlichen Prozesskosten durch alle Instanzen – die Fälle der Praxis sind jedoch meist deutlich komplexer. Eine konkretere Einschätzung Ihres individuellen Falles kann daher nur ein Rechtsexperte vornehmen. Unsere Fachanwälte helfen Ihnen gerne in unserer persönlichen, kostenlosen Erstberatung und klären Ihre Fragen.

Zur gesonderten Berechnung der voraussichtlichen Kosten für einen Anwalt steht Ihnen zudem unser Anwaltskostenrechner zur Verfügung.

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