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Anzeichen einer Trennung und die Auswirkungen – was tun, wenn sich das Beziehungsende nicht mehr vermeiden lässt?

Gerade bei langanhaltenden Beziehungen kann es, begünstigt durch Alltagsbelastungen und sich entwickelnde Routinen, zu vermehrten Problemen kommen. Dass im gemeinsamen Alltag eingespielte Verhaltensmuster entstehen, ist jedoch zunächst einmal eine normale Entwicklung und liefert noch keine ausreichende Begründung dafür, von einer möglichen Trennung auszugehen.


Wann deutet sich eine nahende Trennung an?

Sobald sich jedoch Schwierigkeiten und Konflikte häufen, kann es durchaus ernst werden. Die Deutung entsprechender Anzeichen einer Trennung ist jedoch nicht immer ganz einfach, weshalb hier eine kurze Auflistung erfolgt:

  • Innerliche Distanz: Die Beziehungs- und Ehepartner sprechen kaum noch miteinander über für sie wichtige Dinge und Probleme.

  • Fehlen gemeinsamer Pläne für die Zukunft: Zu den häufigsten Anzeichen einer Trennung gehört das Fehlen gemeinsamer Pläne – egal, was Sie sich für die Zukunft vorgestellt haben, Ihr Partner spielt dabei keine Rolle mehr.

  • Kaum Verständnis füreinander: Die Meinungen des Partners können von Ihnen kaum noch nachvollzogen werden, insbesondere bei Streitigkeiten und Diskussionen.

  • Ausbleiben von Streit: Auf den ersten Blick kein Anzeichen einer Trennung, aber: Wenn nach einer längeren Phase des häufigen Streits die Diskussionen ausbleiben, haben Sie und Ihr Partner vermutlich bereits resigniert.


Jede Trennung verläuft anders

Beachten Sie, dass es bei den Anzeichen einer Trennung keine „Patentrezepte“ geben kann. Aufgrund Ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten, Beziehungsgestaltung und persönlichen Situation ändern sich die Parameter je nach Einflussfaktoren zum Teil völlig. Auch für das Verhalten bei einer Trennung gibt es also keins.


Wenn es vorbei ist: Trennungsgründe und die unmittelbaren Auswirkungen

Trennungsgründe können ebenfalls ganz unterschiedlicher Natur sein:

  • Wiederholte Seitensprünge: Sie gehören zu den häufigsten Trennungsgründen und werden häufig als Ausdruck mangelnden Respekts gedeutet

  • Krankheitsbedingte Trennungsgründe: Vor allem Suchterkrankungen lösen häufig ungünstige Beziehungsdynamiken aus

  • Gewalt in der Beziehung oder Ehe

  • Fehlende körperliche Nähe

Infografik - Folgen einer Trennung.
Infografik - Folgen einer Trennung.

Folgen einer Trennung: Welche Auswirkungen und Verpflichtungen entstehen?

Nach einer Trennung, insbesondere von Ehepartnern, ergeben sich neben dem Trennungsschmerz eine Reihe unmittelbarer Konsequenzen. Hiervon sind vor allem der Unterhalt, das Sorgerecht, Vermögen und Haushaltsgegenstände betroffen. Bis zur endgültigen Lösung einer Trennung vergeht zumeist noch einige Zeit – daher auch das Trennungsjahr bei Ehen.


Bei gemeinsamen Kindern:

Existieren gemeinsame Kinder ergeben sich daraus zusätzliche Konsequenzen für das Verhalten bei einer Trennung. Bei einer räumlichen Trennung besteht sofortiger Anspruch auf Trennungs- und Kindesunterhalt. Das Kindergeld wiederum steht demjenigen zu, bei dem das Kind auch tatsächlich lebt. Wenn sich das Kind für gewöhnlich bei Ihnen aufhält, besitzen Sie zudem die Alleinentscheidungsbefugnis für Angelegenheiten des täglichen Lebens. Der jeweils andere Elternteil hat aber ein regelmäßiges Umgangsrecht mit seinem Kind.


Aufteilung von Vermögen und Besitz

Eine endgültige Aufteilung der Haushaltsgegenstände erfolgt hingegen erst anlässlich der vollzogenen Scheidung. Gemeinsame Schulden müssen zu gleichen Teilen bezahlt werden. Darüber hinaus besitzen Sie ein Auskunftsanspruch hinsichtlich des Vermögens. Für die gemeinsame Immobilie kann eine Neuregelung von Verwaltung und Benutzung verlangt werden. Beim Verbleib eines Ehegattens in der Immobilie sind Sie indes berechtigt, eine Nutzungsentschädigung zu verlangen.

Im Rahmen der kostenlosen Erstberatung gehen unsere KLUGO Rechtsanwälte gerne auf Ihre individuelle Situation ein.


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