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Strategien für erfolgreiche Führungskräfte

Strategien für erfolgreiche Führungskräfte

Führungskräfte werden gemacht – und nicht geboren. Das gilt für alle Ebenen im Management. Wer sich als Führungskraft behaupten möchte, der braucht die entsprechenden Führungsstrategien. Welche das sind und was diese bewirken, ist aber oft nicht klar. Mit den richtigen Tipps können Sie Ihr Handeln als Führungskraft optimieren.

Worauf Führungskräfte achten sollten

Führungskräfte und Entscheider treffen im unternehmerischen Alltag auf eine Vielzahl an Aufgaben. Dazu zählt insbesondere die Herausforderung, die gesetzten Ziele zu erreichen und direkt zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Das ist aber nur möglich, wenn Vorgesetzte und Mitarbeiter an einem Strang ziehen – und genau daran fehlt es häufig in der Praxis.

Wichtig ist es für Führungskräfte daher, dass sie über die richtigen Strategien verfügen. Mit dem richtigen Führungsstil können sie Mitarbeiter nicht nur motivieren, sondern auch auf die unternehmerischen Ziele ausrichten. Dies nimmt gerade in einer globalisierten Welt, die sich zunehmend durch extremen Wettbewerb auszeichnet, eine übergeordnete Rolle ein.

Welche Führungsmodelle gibt es?

In früheren Zeiten zeichnete sich der Führungsstil von Vorgesetzten im Unternehmen durch eine Eigenschaft aus: Autorität. Entscheidung wurden "von oben" getroffen – völlig losgelöst von den Stärken und Schwächen der Mitarbeiter. Mittlerweile hat sich das Bild der Führungskraft grundlegend geändert. Entscheider müssen die Stellschrauben kennen, die dabei helfen, die Führungsaufgaben vollumfänglich zu erfüllen.

Dabei lassen sich in der Theorie grundsätzlich drei Führungsmodelle unterscheiden:

  • Harzburger Führungsmodell: Delegation von Verantwortung, um den Vorgesetzten bei Routineaufgaben zu entlasten;
  • Gruppenkonzept von Likert: lückenlose Verlinkung von Mitarbeitern, indem ein Mitarbeiter grundsätzlich in zwei Gruppen mitarbeitet;
  • St. Gallener Führungsmodell: Struktur, Strategie und Kultur greifen ineinander und liefern so ein Modell für Personal- und Unternehmensführung.

Wichtig zu wissen: Die theoretischen Grundlagen sind gerade im unternehmerischen Alltag kein statisches Gerüst, geben aber wertvolle Impulse. Führung zeichnet sich gerade auch durch Dynamik aus, die einen guten Führungsstil maßgeblich ausmacht. Wer als Führungskraft starr an bestimmten Konzepten festhält und keinen Raum für Flexibilität lässt, der wird in der Praxis und im Umgang mit Mitarbeitern schnell an seine Grenzen gelangen.

Die Anforderungen der modernen Wirtschaftswelt machen es notwendig, dass Führungskräfte auch kurzfristig auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren und gerade auch in Krisensituationen neue Möglichkeiten aufzeigen.

Wie lässt sich Führung in der Praxis optimieren?

Auch im laufenden Betrieb sind Führungskräfte gehalten, ihren Führungsstil zu reflektieren und kontinuierlich zu optimieren. Dabei gibt es zahlreiche Tipps, die dabei helfen, die Arbeit als Führungskraft zu verbessern – und zu erleichtern.

Kommunikation: Fallstricke vermeiden

Ohne gute Kommunikation keine Führung – doch wie soll die Kommunikation im Idealfall aussehen? Wer lediglich ergebnisorientiert handelt, verliert im schlechtesten Fall das Vertrauen der Mitarbeiter. Grundsätzlich sollten Sie als Führungskraft auch für das Befinden Ihres Gegenübers ein offenes Ohr haben. Seien Sie aufmerksam, wie es Ihren Mitarbeitern oder Kollegen geht und wo vielleicht "der Schuh drückt".

Abwarten und Zuhören als Führungstaktik

Als Führungskraft sind Sie immer dann gefragt, wenn es darum geht, Lösungen zu entwickeln und Probleme und Konflikte aus der Welt zu schaffen. Verfallen Sie deshalb nicht in blinden Aktionismus – sondern lernen Sie abzuwarten und zuzuhören. Das gilt gerade dann, wenn es in einer Besprechung oder in einem Meeting mal wieder hoch her geht — und Fronten aufeinandertreffen. Sorgen Sie dafür, dass Ruhe einkehrt und sich jeder auf seine Stärken besinnen kann, um dann gemeinsam neue Handlungsräume zu entwickeln.

Agiles Leadership als Best Practice für Führungskräfte

Agiles Leadership hat in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen – nicht zuletzt durch den Umstand, dass der Ansatz bei zahlreichen Unternehmen zum Erfolg geführt hat. Unter dem Schlagwort versteht man im unternehmerischen Kontext, dass Führungskräfte weniger auf autoritäres Delegieren setzen als vielmehr auf flache Hierarchien, wertschätzende Führung und Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeiter. Dreh- und Angelpunkt sind hierbei die sogenannten weichen Faktoren des Unternehmens, also alle Parameter, die sich betriebswirtschaftlich nicht durch Zahlen darstellen lassen.

Besonderes Merkmal des agilen Leaderships ist die Entwicklung und Arbeit in Teams. Mitarbeiter arbeiten auf Augenhöhe miteinander und werden durch die Führungskräfte dabei unterstützt, die unternehmerischen Ziele zu erreichen. Dabei werden auch Entscheidungen durch die Mitarbeiter getroffen – und nicht klassisch durch den Vorgesetzten.

Fazit: Mehr Führung durch Führungsstrategie

Der Führungsstil in einem erfolgreichen Unternehmen ist direkt davon abhängig, welche Führungsstrategie Vorgesetzte und Entscheider verfolgen. Führungskräfte sind gut beraten, wenn sie sich selbst in ihrem Führungsverhalten hinterfragen und den Willen nach Optimierung in die Praxis umsetzen – indem sie beispielsweise die genannten Tipps befolgen und sich parallel kontinuierlich weiterbilden.

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