• Ihre Vorteile auf einen Blick:
  • Soforthilfe
  • Rechtsklarheit
  • Zeit- & Geldersparnis

Für den Fall, dass Sie einen Aufhebungsvertrag selbst schreiben möchten, haben wir Ihnen hier eine nützliche Übersicht erstellt. Diese Punkte sollten Sie bei der Erstellung beachten:

  1. Wählen Sie einen für Sie günstigen Beendigungszeitpunkt und vereinbaren Sie diesen im Aufhebungsvertrag.
  2. Eine angedrohte betriebsbedingte Kündigung sollte unbedingt im Aufhebungsvertrag erwähnt werden, um eine Sperrfrist beim Arbeitslosengeld zu vermeiden. Der Aufhebungsvertrag sollte also als einzig mögliche Alternative zu einer ansonsten ausgesprochenen Kündigung dargestellt werden.
  3. Sollten Sie eine lange Betriebszugehörigkeit oder einen besonderen Kündigungsschutz vorweisen können, ist es immer empfehlenswert, eine Abfindung als Entschädigung für den Verlust Ihres Arbeitsplatzes zu vereinbaren.
  4. Bei einer guten Verhandlungsposition haben Sie auch die Möglichkeit, Einfluss auf Ihr Arbeitszeugnis zu nehmen. Vereinbaren Sie am besten nicht nur die Zeugnisnote, sondern gestalten Sie die Formulierungen in Ihrem Arbeitszeugnis mit.
  5. Bei vorhandenem Resturlaub oder Überstunden sollten Sie Vereinbarungen darüber treffen, ob Sie diese in Natura, also durch Urlaub während Ihrer Freistellung in Anspruch nehmen möchten, oder eine Ausbezahlung vorziehen.
Infografik - Inhalt des Aufhebungsvertrags.
Infografik - Inhalt des Aufhebungsvertrags.
  1. Der Arbeitgeber wird darauf bestehen im Aufhebungsvertrag festzuhalten, dass alle Gegenstände, die Eigentum des Arbeitgebers sind und sich noch in Ihrem Besitz befinden, zurückzugeben sind.
  2. Der Arbeitgeber muss Sie auf Ihre Pflicht zur Meldung bei der Agentur für Arbeit hinweisen. Diese Meldung ist von Ihnen selbst zu erledigen, und zwar spätestens drei Monate vor Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses.
  3. Am Ende des Vertrags sollten Sie eine angemessene und wohlwollende Schlussformel vereinbaren. Orientieren Sie sich dabei an den Schlussformeln in Arbeitszeugnissen.
  4. Bei Fragen und Bedenken raten wir Ihnen, einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen, der Ihnen bei der Erstellung eines Aufhebungsvertrags hilft.

Bei rechtlichen Fragen zum Thema Aufhebungsvertrag, helfen wir Ihnen gerne weiter:

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